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| Schwelm 25.01.2012 |
Schwelmer Neumarkt: Die Tage des tristen Pavillons sind gezählt
Stadt sucht einen Investor / Erbbaurecht mit 30 Jahren Laufzeit |
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Es tut sich etwas mitten in der Stadt: Am Neumarkt sind die Tage des tristen Pavillons und der unansehnlichen WC-Anlagen gezählt. Die Stadt Schwelm bietet die Fläche nun für einen Neubau an.Kaufen kann man die rund 420 Quadratmeter nicht, doch Investoren erhalten das Grundstück für den Neubau und die Nutzung eines Pavillons im Stadtzentrum im Wege des Erbbaurechts. „Die Teilfläche wird im Erbbaurecht für 30 Jahre vergeben. Der Erbbauzins beträgt 5.733,00 Euro im Jahr“, heißt es von der Stadt. Dieser Betrag sei „an der unteren Grenze angesiedelt“. Eine Kostenbeteiligung der Stadt für die öffentliche Toilettenanlage (Unterhaltung, Reinigung etc.) sei daher bereits abgedeckt.
Das bebaute Grundstück befindet sich in der Stadtmitte, etwa 100 Meter nördlich der Fußgängerzone am Parkplatz Neumarkt. Auf dem Grundstück steht noch ein alter und derzeit nicht mehr genutzter Pavillon, den ein Investor abreißen muss. „Für die Neubebauung wird eine Konzeption für eine gastronomische Nutzung (Café, Gaststätte, Imbiss, Bistro) mit Außenbewirtschaftung erwartet“, so die Stadtverwaltung. Und weiter: „Der Baukörper sollte möglichst transparent und leicht konstruiert werden und eingeschossig sein. Eine Dachterrassennutzung wäre möglich. Weiterhin ist in den Baukörper eine öffentliche Toilettenanlage einzugliedern, die vom künftigen Investor/ Nutzer zu betreiben ist. Für die Außenbewirtschaftung ist zu beachten, dass die vorhandenen Gehwege bestehen bleiben müssen?Bei der Abgabe der Angebote für den Bau eines neuen Pavillons am Neumarkt ist für die Stadt die Nutzungskonzeption von besonderer Bedeutung. Gebote können schriftlich mit der Aufschrift „Angebot Pavillon Neumarkt“ bis zum 24. Februar 2012 an die Stadt Schwelm, Immobilienmanagement, Hauptstraße 14, 58332 Schwelm, gerichtet werden. Wer vorab Fragen hat oder einen Besichtigungstermin vereinbaren möchte, kann sich an den zuständigen städtischen Mitarbeiter Herrn Lingnau wenden. Er ist telefonisch (02336 / 801-394), per Fax (02336 / 80177394) sowie per Email (Adresse: lingnau @schwelm.de zu) erreichen. |
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| Schwelm 18.01.2012 |
Sparpläne der Schwelmer FDP
Auch Technische Betriebe, Museum und Bürgerbüro betroffen |
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Mit gleich zwölf Anträgen geht die Schwelmer FDP in die anstehenden Haushaltsberatungen. Die Freidemokraten wollen den Etat vor allem durch Einsparungen sanieren – auch bei den Technischen Betrieben.Der Doppelhaushalt 2010/ 2011 sei „weitgehend von Einnahmeverbesserungen durch Steuererhöhungen getragen“ worden, so die FDP. Nun seien Ausgabenkürzungen das Gebot der Stunde. „Für die FDP-Fraktion ist wichtig, dass bei der Sanierung auch die Tochterunternehmen wie die Technischen Betriebe einbezogen werden“, betont Fraktionschef Michael Schwunk. Er fordert: Der Fixkostenanteil bei den TBS soll bis zum 30.06.2012 um 15 Prozent verringert werden. Im selben Umfang sollen bis 2017 die Personalkosten bei den Technischen Betrieben sinken. Das Immobilienmanagement der Stadt soll nach dem Willen der FDP prüfen, „in welchen Bereichen die Alleinauftragsvergabe an die Technische Betriebe Schwelm aufgegeben werden“ könnte. Heißt im Klartext: Die Freien Demokraten wollen sich die Option offen halten, Aufträge kostengünstiger an Dritte zu vergeben.
Auch mit dem Stadtwald sollen die TBS fortan weniger zu tun haben. 50 Prozent der städtischen Waldflächen will die FDP verkaufen. Zur Begründung schreibt Michael Schwunk: „Durch die Maßnahmen soll der Aufwand an die TBS von 157.800 Euro in 2012 um 50 Prozent gesenkt werden. Erfahrungen anderer Gebietskörperschaften zeigen, dass aus dem Verkauf des Waldes Erträge gezogen werden können.“
Die Eintrittspreise fürs Hallenbad will die FDP ab dem Sommer vor dem Hintergrund drastisch gestiegener Energiepreise um 0,80 Euro für Erwachsene anheben. Das Defizit des Museums soll um zehn Prozent verringert werden, unter anderem durch eine Überprüfung der Öffnungszeiten und eine bessere Zusammenarbeit mit der Gastronomie.
Die Öffnungszeiten des Bürgerbüros will die FDP ebenfalls um 10 Prozent verringern, um Geld zu sparen. Weitere Einsparpotentiale sieht die Partei unter anderem bei der Unterhaltung von Verkehrsschildern, bei der VHS – und „nach dem ausgefallenen Winter“ - auch beim Winterdienst.
Zugleich wollen die Liberalen die Anhebung der Gewerbesteuer auf 465 Punkte auf Anfang 2013 verschieben, um Belastungen der Unternehmen und die Gefährdung von Arbeitsplätzen zu vermeiden. |
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| Ennepe-Ruhr 18.01.2012 |
Die „EN-Sportler 2011“ stehen fest,
doch die Namen sind noch geheim
Sportinteressierte können nun noch den „Bürgersportler“ wählen |
Zwischen Ennepe und Ruhr lebt eine große Zahl erfolgreicher Sportler. Auf der Liste der Nominierten für den Titel „EN-Sportler 2011“ finden sich Weltmeister, Europameister und deutsche Meister wieder. Auch Aufstiege in hohe Spielklassen oder jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement in Breitensport und Nachwuchsförderung sollen gewürdigt werden.Der Aufruf der Kreisverwaltung, Aktive aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis vorzuschlagen, die im letzten Jahr mindestens auf regionaler Ebene Erfolge erzielen konnten, stieß auf große Resonanz. Am Ende lagen mehr als 90 Anregungen vor. Die Jury hatte die Qual der Wahl und musste sich in sieben Kategorien auf jeweils drei Vorschläge verständigen, die im Titelrennen bleiben. „Neben den Leistungen war auch in diesem Jahr wieder die Bandbreite der Sportarten beeindruckend. Die Palette reicht von Fuß- und Handball, Leichtathletik und Taekwondo über Sport für Menschen mit Behinderungen, Schach und Faustball bis hin zu Ringen, Segeln und Drachenboot“, berichtet Andreas Roters, Fachbereichsleiter Bildung, Medien, Kultur und Sport des Ennepe-Ruhr-Kreises, von der Jurysitzung.
Welche Nominierten welche Plätze auf dem Siegertreppchen erreicht haben, wer am Ende quasi Bronze, Silber oder Gold erhält, das wird bis zur Ehrungsveranstaltung am Dienstag, 28. Februar, im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen ein Geheimnis bleiben. Wie bereits in den Vorjahren werden dort auch die Schulmannschaften erwartet, die beim Landessportfest gut abgeschnitten haben. Mit der gemeinsamen Ehrung soll unterstrichen werden, wie eng Schule, Schulsport und Leistungssport miteinander verknüpft sind. „Alle Gäste dürfen sich schon heute auf einen unterhaltsamen, sportlichen und spannenden Abend freuen“, so Roters.
Auch wenn die Jury ihre Entscheidungen bereits getroffen hat, werden die Bürger in nächster Zeit erneut nach ihrer Meinung gefragt werden. Grund: Der Titel „EN-Bürgersportler“ ist noch zu vergeben. Auf dem entsprechenden Stimmzettel, der unter anderem auf der Internetseite des Kreises (www.en-kreis.de) veröffentlich werden soll, stehen die jeweils drei Erstplatzierten der Kategorien Sportlerin über und unter 18 sowie Sportler über und unter 18 Jahren. Ein „EN-Sportler 2011“ wird damit Ende Februar das Double holen.
Die Wahl der EN-Sportlerinnen und EN-Sportler des Jahres ist eine Veranstaltung des Ennepe-Ruhr-Kreises unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Arnim Brux. |
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| Ennepe-Ruhr 11.01.2012 |
| Auch ein Tagesvater kann Kinder ab sofort „mit Zertifikat“ betreuen -
Ausbildung zur „Kindertagespflegeperson“ erfolgreich beendet |
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Ennepe-Ruhr. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist im Ennepe-Ruhr-Kreis wieder ein bisschen einfacher geworden: 14 Frauen und ein Mann haben jetzt bei der AWO EN ihre Ausbildung zur „Kindertagespflegeperson“ erfolgreich abgeschlossen und stehen jetzt als Tagesmutter oder -vater bereit, um kleine Kinder genau zu den Zeiten zu betreuen, zu denen ihre Eltern arbeiten.Bei einer Feierstunde erhielten die Absolventen jetzt ihre Zertifikate. Vorausgegangen war eine 160 Stunden umfassende berufsbegleitende Ausbildung, zu der die Frauen und der Mann zwischen 25 und 55 Jahren ein halbes Jahr lang jeden Montagabend und jeden Samstag nach Haßlinghausen
kamen. „Sehr erfreulich war, dass die Teilnehmer alle sehr engagiert und motiviert mitgearbeitet haben“, freut sich die Leiterin der AWO-Servicestelle Kindertagespflege, Nadine Rübel, ein, auch wenn diese Form der Qualifizierung manchmal „ganz schön anstrengend“ gewesen sei.
„Die Möglichkeit, mit der Stadt Sprockhövel zu kooperieren und die tollen Räumlichkeiten der Freiwilligenbörse nutzen zu können fanden wir äußerst positiv“, betonte Nadine Rübel.
Zusätzlich zu den pädagogischen, entwicklungspsychologischen und rechtlichen Themen in der Ausbildung gab es auch einen Kurs „Erste Hilfe am Kind“.
Dass die frischen Tagesmütter und der Tagesvater, die aus allen EN-Städten außer Herdecke und Ennepetal kommen, sich keine Sorgen um „Kunden“ machen müssen, sagte Barbara Kondziela-Neiß vom Sprockhöveler Jugendamt: „Die Anfragen von jungen Eltern expandieren, vor allem in den Zeiten, die nicht durch Kindertageseinrichtungen abgedeckt werden.“ Sie machte auch deutlich, dass es sich bei der Tätigkeit keineswegs um ein einfaches beaufsichtigen der kleinen Kinder handelt: „Sie haben einen Bildungsauftrag.“
Im kommenden Jahr soll es wieder eine berufsbegleitende Ausbildung geben. Interessierte Frauen und Männer können sich bei der AWO-Servicestelle, Telefon 0 23 02 /9 56 20 70, www.awo-en.de informieren. Auch Eltern, die eine „passgenaue“ Betreuung für ihre kleinen Kinder suchen, können sich an die Servicestelle wenden. |
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| Schwelm 11.01.2012 |
Sternsinger aus Schwelm zu Gast bei der Kanzlerin
Als Vertreter des Bistums Essen |
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Schwelm. Einen Termin bei der Kanzlerin zu bekommen, ist gar nicht so einfach - es sei denn, man ist Sternsinger. Jolande Kirschbaum (17), Friederike Finis (15), Maximilian Ortmann (15) und Daniel Clemens (15) aus der Pfarrei St. Marien in Schwelm haben die Regierungschefin nun getroffen. Sie vertraten gemeinsam mit ihrer Begleiterin Doris Hens das Bistum Essen beim Empfang der Bundeskanzlerin in Berlin. Wie sie sich als Kanzler oder Kanzlerin für Kinder in aller Welt einsetzen würden, das wissen die vier Sternsinger ganz genau. Daniel: „Ich würde Steuergelder von den ganzen Steuern abziehen und ärmeren Länder schicken.“ Friederike: „Ich würde mich mehr um Kinder in ärmeren Ländern kümmern.“ Jolande: „Ich würde mich um die Kinderrechte in der ganzen Welt bemühen.“ Maximilian (15): „Ich würde den Kindern, die nicht das haben was wir so haben, helfen wollen.“
Foto: Ralf Adloff / Kindermissionswerk |
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| Ennepetal 21.12.2011 |
| Zeugen gesucht |
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Am 14.12. wurden am Containerstandort an der Vilvoorder Straße in Ennepetal vier Zwergkaninchen ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen. Als die Mitarbeiterinnen der Stadtwache, Katrin Fischer und Heike Pflüger, vor Ort eintrafen, war bereits eines der Tiere verendet. Die anderen Kaninchen konnten gerettet und in einer Auffangstation untergebracht werden.
„Kennt jemand diese Tiere, weiß wer sie ausgesetzt hat oder hat etwas Verdächtiges beobachtet?“, fragt nun die Stadtverwaltung und bittet um Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer 02333/ 979195 bei Katrin Fischer. „Gemäß den Vorschriften des Tierschutzgesetzes ist es verboten, Tiere auszusetzen oder zurückzulassen“, heißt es aus dem Rathaus. „Sollte der verantwortliche Besitzer der Tiere ermittelt werden können, wird der Sachverhalt zur weiteren Verfolgung an das Veterinäramt des Ennepe-Ruhr-Kreises übermittelt.“ Das Bild zeigt die ausgesetzten Kaninchen und Katrin Fischer von der Ennepetaler Stadtwache. |
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| Gevelsberg 14.12.2011 |
| Kleine Schatzsucher beim CVJM Gevelsberg |
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„Komm´, wir suchen einen Schatz!“ lautete das Motto bei einer vom CVJM Gevelsberg e.V. veranstalteten Kinderfreizeit.18 Kinder waren bei der diesjährigen Freizeit dabei. Erstmalig unter der Leitung von Jugendreferent David Metzner machte sich ein siebenköpfiges Team mit den Kindern auf in die Jugendfreizeitstätte Clüverswerder in Achim bei Bremen. Die Kinder bewährten sich als „tollkühne Schatzsucher“, meisterten die Ausbildung mit links, lösten schwierige Rätsel und glänzten beim Aufdecken eines „Mordfalls“ sogar als Detektive.
Begleitet wurden sie durch den Schatzsucher „Elmar Goldzahn“, den wohl Größten weit und breit im Raum Clüverswerder. In den thematischen Einheiten tauchte er immer wieder auf und erzählte den Kindern von seiner Suche nach dem Schatz des Lebens. Bei seiner Suche half ihm immer wieder der alte Petrus, der Elmar wichtige Hinweise gab, um ans Ziel zu kommen. Geschichten von Jesus spielten dabei eine ganz wichtige Rolle. Ein Tag wurde genutzt, um sich von dem harten Leben eines Schatzsuchers zu erholen. So ging es zum Tagesausflug in den Heidepark Soltau. Bei sonnigem Wetter und ohne Warteschlangen kamen alle auf ihre Kosten. Jedes Kind bekam seine eigene „Schatztruhe“. Bei manchen Aktionen gab es kleine Erinnerungssymbole, die in diese Truhe gelegt werden konnten. So hat jeder etwas mit nach Hause nehmen können und kann sich immer wieder an seine Zeit als Schatzsucher zurückerinnern.
Im nächsten Jahr wird es als besondere Aktionen für Kinder wieder den Kinderferienspaß des CVJM in den Sommerferien, sowie eine Kinderbibelwoche der Ev. Kirchengemeinde geben. |
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| Enneptal-Milspe 07.12.2011 |
Erster „Kinderweihnachtsmarkt“ lockt am Freitag nach Ennepetal-Milspe
Von 14 bis 18.30 Uhr gegenüber dem „Bärti“ / Kostenlose Kutschfahrten |
In Milspe gibt es in diesem Jahr keinen Weih-nachtsmarkt – so zumindest die bisherige Planung. Einige Mitglieder des Citymanage-ments wollen sich damit aber nicht abfinden. Sie organisie-ren daher am Freitag einen „Kinderweihnachtsmarkt“.Doris Gringel, Margit Bäcker, Karin Finger, Petra Backhoff und ihre Mitstreiter waren sich bereits im September einig, dass ein „Kinderweihnachtsmarkt" ein neues und ansprechendes Konzept sein könnte. Gerade die gemütliche und heimelige Atmosphäre des großen Loher-Nocken-Zeltes ist es, die sich bei Dezemberwetter von üblichen Märkten abhebt. Schnell ließen sich zehn Ennepetaler Kindergärten von der Idee begeistern. Sie alle haben sich ganz verschiedene Angebote rund um die Weihnachtszeit überlegt, von Plätzchen, gebastelten Baumschmuck, Kinderpunsch, Waffeln und Mitmach-Angeboten im Zelt. Außerdem beteiligt sich der Kindertreff des Mehrgenerationenhauses.
Auf einer Veranstaltungsbühne singen die Kindergärten Lieder für den Nikolaus, der persönlich zugegen sein wird. Außerdem spielt der Milsper Posaunenchor und der Kinder-Posaunenchor der Musikschule. Zudem hat Clown Peppo seinen Besuch angekündigt. Die Bücherei zeigt in einem eigenen Zelt Bilderbuchkino. Es gibt ein Kinderkarussell, und der Milsper Turnverein sorgt für die Beköstigung der erwachsenen Besucher. Ab 16.30 Uhr dürfen Kinder kostenfrei eine Pferdekutschfahrt durch Milspe machen. Der Markt beginnt um 14 Uhr und endet gegen 18.30 Uhr. Veranstaltungsort ist die Voerder Straße (gegenüber dem „Bärti“). |
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| Schwelm 07.12.2011 |
Schwelmer spendeten rund 5.000 Euro für die Kriegsgräberfürsorge
Schüler des MGS und Freiwillige Feuerwehr sammelten das Geld
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Die Schwelmer Bürger unterstützen die Kriegsgräberfürsorge auch in diesem Jahr großzügig mit Spenden. Insgesamt kamen rund 5.000 Euro zusammen.Mit viel Engagement haben auch in diesem Jahr Schüler des Märkischen Gymnasiums Schwelm und die Freiwillige Feuerwehr Schwelm für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gesammelt. Mit 4946,16 Euro konnten sie dabei ein sehr gutes Ergebnis erzielen. 4677,74 Euro haben Bürgerinnen und Bürger gespendet, die im November von Jugendlichen des Gymnasiums direkt um Unterstützung gebeten worden waren. 268,42 Euro sind den sammelnden Mitgliedern der Feuerwehr am Aktionstag am Samstag vor dem Volkstrauertag in die Büchsen gesteckt worden. „Es ist berührend, dass die Schwelmerinnen und Schwelmer trotz der für viele wirtschaftlich schwierigen Lage so viel Großzügigkeit bewiesen haben“, heißt es von der Stadtverwaltung. Und weiter: „Gerade in der heutigen Zeit ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. mehr denn je auf wohlgesonnene Freunde und Förderer angewiesen, um seine Aufgaben wahrnehmen zu können.“
Der Sammlungszweck hat 2011 seinen Schwerpunkt im Ausbau und in der Instandsetzung von Kriegsgräberstätten im Ausland. Damit verbunden ist die Unterstützung von Workcamps des Volksbundes im In- und Ausland sowie von Projekten im Rahmen der Friedenserziehung in den Jugendbegegnungsstätten des Volksbundes.
Der Vorsitzende des Schwelmer Ortsverbandes des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Bürgermeister Jochen Stobbe, und der örtliche Geschäftsführer, Achim Flügel, haben sich beim Leiter des Gymnasiums, Herrn Wolfgang Thomas, und bei den Organisatoren der Sammlung, den Pädagogen des Märkischen Gymnasiums (namentlich Frau Koch und Frau Jokisch), für die ehrenamtliche Mithilfe bedankt – mit der Bitte, diesen Dank an die vielen Schülerinnen und Schüler weiterzuleiten, die sich für die Kriegsgräberfürsorge so stark gemacht haben. |
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| Schwelm 30.11.2011 |
Beim "Schwelmer Presseball" wurde gefeiert und viel getanzt
Rauschendes Fest zum 30-jährigen Bestehen des Stadt-Anzeigers |
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Schwelm. Zahlreiche Gäste kamen am Samstag zum ersten „Schwelmer Presseball“ ins Haus Friedrichsbad. Die Veranstaltung fand zum 30-jährigen Bestehen des Stadt-Anzeigers statt und stand unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Arnim Brux.„Zeitungslektüre gehört zu meinem Leben“, sagte Dr. Brux in seiner Ansprache. Während Tageszeitungen insbesondere durch das Internet Leser verloren hätten, sei es den Anzeigenblättern gelungen, aufzuholen. „Sie werden teilweise mehr gelesen als Tageszeitungen, und das durch alle Altersklassen hindurch.“
Zu den Erfolgsrezepten von kostenlosen Wochenzeitungen wie dem Stadt-Anzeiger gehöre es, „immer nah dran an den Menschen“ zu sein: „Die Leute interessieren sich dafür, was in ihrer Nachbarschaft passiert.“
Dem Stadt-Anzeiger, der im Rahmen des Presseballs sein neues Layout vorstellte, wünschte der Landrat „eine gute Zukunft“.
In den vergangenen 30 Jahren, daran erinnerten in ihren Reden sowohl der Landrat als auch der Verkaufsleiter des Stadt-Anzeigers, Heinz Obenhaus, hat die rasante technische Entwicklung die Zeitungsproduktion grundlegend verändert. Als der Stadt-Anzeiger 1981 zum ersten Mal in den Briefkästen der Leser lag, da hieß der Bundeskanzler noch Helmut Schmidt. Das Telefon hatte eine Wählscheibe, und Aufsätze oder Bücher schrieb man mit der Schreibmaschine. Wenn ein Reporter von einem Termin zurück in die Reaktion kam, musste der Film aus seiner Kamera entwickelt werden. In der Dunkelkammer entstanden die Abzüge, die dann am nächsten Tag die Seiten der Zeitung illustrierten. Heute wird längst digital fotografiert. Und die Zeitungsseiten entstehen nicht mehr im Klebeumbruch, sondern komplett am Rechner. Die Unterschiede zwischen damals und heute führte den Gästen des „Schwelmer Presseballs“ ein Sonderdruck des Stadt-Anzeigers vor Augen - mit dem neuen Layout vorne und Auszügen aus den ersten Ausgaben aus dem Jahr 1981 auf der Rückseite.
Das 30-jährige Bestehen des Stadt-Anzeigers, der vor drei Jahren von der Marketing Werbung Heintzen GmbH übernommen wurde, gab aber natürlich nicht nur Anlass für einen Blick zurück und in die Zukunft - im Kaisersaal des Hauses Friedrichsbad wurde auch ausgelassen gefeiert.
Nach den Reden und der Begrüßung durch die Geschäftsführerin des Stadt-Anzeigers, Martina Heintzen, wurde der Ball mit einem Walzer offiziell eröffnet. Den ganzen Abend unterhielten der Tenor Stefan Lex und das Ensemble Pomp-A-Dur die Gäste mit einem kurzweiligen Programm. Es erklangen bekannte und beliebte Melodien aus Musicals und Opern, und immer wieder lockten die Lieder die Ballbesucher auf die Tanzfläche.
Ein umfangreiches Menü aus der Küche des Hauses Friedrichsbad sorgte für die nötige Stärkung. Bis in die Nacht hinein wurde getanzt und gefeiert - und am Ende waren sich alle einig: Der erste „Schwelmer Presseball“ war eine rundherum gelungene Veranstaltung. Der Dank des Stadt-Anzeigers geht an die zahlreichen Besucher und an die vielen Sponsoren, die zum Gelingen des Abends beitrugen. |
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| Schwelm 23.11.2011 |
Wer hat das schönste Schaufenster?
Jetzt abstimmen und gewinnen! |
| Schwelm. Nicht nur Häuser und Wohnungen erstrahlen in der Adventszeit in einem ganz besonderen Glanz - auch die Einzelhändler lassen sich in diesen Tagen einiges einfallen, um ihre Schaufenster noch attraktiver zu gestalten. Der Stadt-Anzeiger startet einen Wettbewerb, bei dem es darum geht, das schönste Schaufenster in Schwelm zu finden. Sie, liebe Leser, sind aufgerufen, Ihren Favoriten zu wählen. Und zu gewinnen gibt es auch etwas.Auf dieser und der gegenüberliegenden Seite finden Sie Fotos von ausgesuchten Schwelmer Geschäften. In Natura sind die Schaufenster natürlich noch schöner - gehen Sie doch einfach mal persönlich vorbei und machen Sie sich Ihr eigenes Bild. Das Schaufenster, das Ihnen am besten gefällt, tragen Sie dann in den Coupon auf der nächsten Seite ein. Den Coupon geben Sie anschließend in der Geschäftsstelle des Stadt-Anzeigers, Hauptstr. 90a, 58332 Schwelm, ab, oder senden Sie ihn per Post ein. Auch per Mail können Sie teilnehmen. Schicken Sie dazu Ihren Favoriten an die Adresse: umfrage(at)stadt-anzeiger.eu (Stichwort Schaufenster-Wettbewerb).Die Geschäftsleute, die die meisten Stimmen auf sich vereinen, gewinnen attraktive Preise. Aber auch unter allen Lesern, die sich an der Abstimmung beteiligen, werden schöne Preise verlost. Insgesamt winken drei Gutscheine. Einsendeschluss ist Montag, 12. Dezember 2011. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. |
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zum vergroessern auf das Bild klicken |
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| Schwelm 23.11.2011 |
Neuauflage für die „Frühjahrsmesse
Schwelmer Leistungsschau im April |
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(sk) Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für die Schwelmer Frühjahrs-messe im April 2012. Neben Ausstellern aus Industrie, Handel und Handwerk sollen diesmal auch die Vereine eingebunden werden.Tilo Kramer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Schwelm (GSWS), stellte die Planungen am Montag gemeinsam mit Schwelms Bürgermeister Jochen Stobbe vor. Außerdem mit dabei: Hans Nölle, dessen Unternehmen im Gewerbegebiet „Am Damm“ wieder die Fläche für die Messe zur Verfügung stellt. Insgesamt sollen es diesmal rund 5.000 Quadratmeter sein – gut doppelt so viel wie bei der erfolgreichen Premiere der Messe im Jahr 2010. Damals kamen rund 3.000 Besucher, um sich über das Angebot der knapp 50 Aussteller zu informieren.
Etwa 30 Anmeldungen liegen bereits jetzt für die zweite Schwelmer Leistungsschau vor, die am 21. und 22. April 2012 stattfinden wird. Anmeldungen sind ab sofort möglich, wobei die Teilnehmer der ersten Stunde ein „Erstzugriffsrecht“ haben. Vorrang haben Anbieter aus Schwelm. In der Halle kostet ein Quadratmeter Standfläche 30 Euro, im Außenbereich ist der Quadratmeter für 6 Euro zu haben. Hinzu kommt eine Werbekostenpauschale von 135 Euro für jeden gewerblichen Aussteller. Schwelmer Vereine, die diesmal ebenfalls die Gelegenheit zur Präsentation bekommen sollen, müssen diese Pauschale nicht zahlen. Auch die Standgebühren sind für Vereine deutlich niedriger, eine exakte Preisliste gibt es aber noch nicht. Wichtig: Die Vereine sollen nicht Bier oder Würstchen verkaufen, sondern sich und ihre Arbeit in den Mittelpunkt stellen. Stärker als bei der Premiere wird sich bei der zweiten Messe auch die Stadt engagieren. Die Wirtschaftsförderung wird vor Ort sein, außerdem informiert das Stadtentwicklungsbüro zum Beispiel über neue Wohngebiete.
Bei der Messe soll es auch wieder ein Rahmenprogramm geben. Die Aussteller können die Bühne als Forum für Vorträge oder Vorführungen nutzen. Der Eintritt ist wiederum frei. Da in der Nähe des Veranstaltungsortes nur eine begrenzte Zahl von Parkplätzen zur Verfügung steht, wird ein ebenfalls kostenfreier Buspendeldienst mit der VER eingerichtet. Die Busse fahren ab dem Brunnen, dem Bahnhof und dem Wilhelmplatz. |
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AKTUELLE AUSGABE ALS PDF:
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Schwelmikus
geht durch die Stadt…
. . und weiß, dass jede Partei traditionell mit einigen Themen in besonderer Weise verbunden wird. Bei der FDP ist das gemeinhin der Bereich der Wirtschafts- und Finanzpolitik. „Steuersenkungspartei“ werden die Freidemokraten oft genannt. Auch wenn es um Privatisierungen geht, sind die Liberalen vorne mit dabei. Sie plädieren im Zweifel eher für weniger Staat und mehr private Verantwortung. Die öffentliche Hand soll sich um die großen Dinge kümmern und sich ansonsten nicht unnötig einmischen. Viele Aufgaben, so lautet die gängige These, können private Anbieter nicht nur besser, sondern auch günstiger erledigen. So überrascht es nicht, dass die FDP sich auch in Schwelm für entsprechende Lösungen stark macht. Beispiel Pflege der Grünflächen: Formal erledigt diese Arbeiten nicht die Stadt selbst, sondern ein Unternehmen. Bei ihm handelt es sich aber um die Technischen Betriebe (TBS), und die sind eine Tochter der Stadt. Privatisierung im eigentlichen Sinne ist das also natürlich nicht. In den anstehenden Haushaltsberatungen wollen die Libe-ralen nun durchsetzen, dass Teile der Arbeiten an Dritte vergeben werden. Das soll Geld sparen. Und den TBS sollen die Vergütungssätze für die verbleibenden Aufgaben gekürzt werden, so dass die Stadt ihre Ausgaben senken kann. Zehn Prozent der Kosten könnten durch „Produktivitätssteigerungen“ wegfallen, rechnet die FDP vor. Außerdem sollten alle Aufträge generell um weitere zehn Prozent gekürzt werden. Auf dem Papier ergibt das mal eben so eine Einsparung von 20 Prozent. Doch Papier ist bekanntlich geduldig. Und deshalb wehrt es sich auch nicht, als dieselbe FDP ein paar Zeilen weiter unten in ihrem Haushaltsantrag noch einmal auf die Technischen Betriebe zu sprechen kommt. „Die Gewinnausschüttungen der Technischen Betriebe sollen weiter gesteigert werden“. Heißt im Klartext: Die Stadt zahlt ihrer Tochter deutlich weniger für die Erledigung von Aufgaben, verlangt im Gegenzug am Ende des Jahres aber einen höheren Gewinn und damit eine höhere Überweisung. Das ist das „Schöne“ an der Politik (zumindest aus Politikersicht): Man kann fordern und beschließen, was man will. Umsetzen müssen es fast immer die anderen. Sollen die doch sehen, wie sie die Quadratur des Kreises hinbekommen . . . |
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