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| Sprockhövel 16.11.2011 |
| Sprockhövel: Marcus Müller nun Ansprechpartner beim „NABU“ |
Sprockhövel. „Wir erhalten regelmäßig Anrufe besorgter Bürger, die mit ganz unterschiedlichen Problemen und Fragen des Naturschutzes an uns herantreten. Da das Kreisgebiet flächenmäßig groß ausfällt, ist es für uns als Verantwortliche natürlich ein Anliegen, zeitnah und effektiv tätig zu werden“, betont der NABU-Kreisverband Ennepe-Ruhr – und hat daher nun den Entschluss gefasst, Ortsbeauftragte zu „installieren“. „Sie kennen sich in Ihren Gebieten aus und sollen direkt helfen sollen", so Marcus Müller, 1. Vorsitzender des hiesigen Kreisverbandes.
Um in Zukunft den Bürgerinnen und Bürgern im Kreisgebiet bei Problemlagen einen noch besseren Service zu bieten, hat der Vorstand also beschlossen, Ansprechpartner für einen Teil der Kreis angehörigen Städte zu ernennen. Die Ortsbeauftragten stehen als unmittelbare Ansprechpartner den Bürgerinnen und Bürgern in allen Angelegenheiten des Natur- und Landschaftsschutzes beratend und hilfreich zur Seite.
Für den Einzugsbereich der Stadt Sprockhövel wird diese Aufgabe zukünftig Rüdiger Stock wahrnehmen, Sprockhöveler und NABU-Mitglied seit 2010. Kontaktdaten: E-Mail: ruediger@ stock- net.eu, Telefon: 02324/ 74666, Mobil: 0151/ 15546998. |
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Ennepe-Ruhr |
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"Gesichter der Lebenshilfe" im Haus
Ennepetal |
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Die „Gesichter der Lebenshilfe“ sind im
Rahmen einer Ausstellung im Haus Ennepetal
bis zum 29. Mai zu sehen. Die Bilder zeigen
Bewohnerinnen und Bewohnern aus den
Wohngruppen der Lebenshilfe, die von Bernd
Carell fotografiert wurden. Insgesamt sind
etwa 50 Exponate zu sehen. Die Idee hinter
der Aktion: Behinderte werden in Deutschland
vor der Öffentlichkeit „versteckt“ - ganz im
Gegensatz zu anderen Ländern wie den
Niederlanden oder Grossbritannien. Das Ziel
besteht darin, ungewohnte Begegnungen mit
behinderten Menschen zu fördern. Bernd
Carell verfügt über 40 Jahre
Fotographie-Erfahrung und hatte den Wunsch,
nach 30 Jahren Arbeit an einer Trägerschaft
an einer Schule für geistig Behinderte ein
weiteres ehrenamtliches Engagement zu
übernehmen. Im Laufe eines Jahres fanden
etliche Kontakte zu den Bewohnern mit und
ohne Kamera statt. Carell stellte dabei
fest, dass es viel einfacher ist, Menschen
mit Behinderung zu fotografieren, da sie nur
wenige Eitelkeiten und Befindlichkeiten
mitbringen. Die Quintessenz für ihn
persönlich: „Behinderte sind keine
,Monster', sondern liebenswerte Menschen,
die Bestandteil des öffentlichen Lebens sind
und Anspruch darauf haben, akzeptiert zu
werden.“ Dies in Bildern auszudrücken, war
seine Mission. Seit dem Wochenende kann sich
nun jeder Interessierte die Ergebnisse im
Haus Ennepetal anschauen. |
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