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Die „Job-Agentur EN“ bietet
Langzeit-arbeitslosen auch weiterhin alle
Leistungen aus einer Hand – vom Antrag auf
Arbeitslosengeld II bis zur Vermittlung in
neue Jobs. Der Kreistag machte dafür nun den
Weg frei.
Als 2005 Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe
zusammengelegt wurden, da entschieden der
Ennepe-Ruhr-Kreis und seine neun Städte,
eine von bundesweit 69 „Optionskommunen“ zu
werden. Das bedeutete: Sie waren
selbstständig für die Betreuung und
Vermittlung von Langzeitarbeitslosen
verantwortlich. Dieses zunächst bis zum 31.
Dezember 2010 befristete Modell ist
inzwischen unbefristet verlängert worden.
Der Kreistag entschied nun, dass im EN-Kreis
das bisherige Modell beibehalten und
weiterentwickelt wird. Die Betroffenen
werden also weiterhin Anlaufstellen in allen
neun kreisangehörigen Städten finden.
Gleichzeitig soll die „Job-Agentur EN“ in
absehbarer Zeit in eine sogenannte „Anstalt
öffentlichen Rechts“ umgewandelt werden.
„Die Entscheidungen, die der Kreistag in
seiner letzten Sitzung mit Blick auf die
,Job-Agentur EN’ getroffen hat, zeigen,
wohin der Weg gehen soll und bringen für den
Kreis, die Städte und die Mitarbeiter mehr
Planungssicherheit“, freut sich Landrat Dr.
Arnim Brux.
Die fast einstimmige Einigkeit, die die
Kreispolitiker bei den Beschlüssen
demonstrierten, ist für Heiner Dürwald,
Leiter der „Job-Agentur EN“, auch
Anerkennung dafür, was die Mitarbeiter in
den letzten Jahren geleistet haben. „So
waren zwischen Anfang 2005 und Ende 2009
beispielsweise fast 17.000 Vermittlungen auf
den allgemeinen Arbeitsmarkt möglich und den
Betroffenen konnte damit eine neue
Perspektive gegeben werden.“
Von den Entscheidungen des Kreistages
profitieren auch die Mitarbeiter der
„Job-Agentur EN“, die momentan noch über
befristete Verträge verfügen. Ab Januar 2011
soll die überwiegende Zahl der Mitarbeiter
einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten.
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