Ennepetal
Erstes Klutertbergfest nach 32 Jahren
Nach 32 Jahren Pause erlebte das „Klutertbergfest“ in Ennepetal am Wochenende eine Neuauflage. Am Samstag lockten ein buntes Programm und das schöne Wetter die Besucher herbei, am Sonntag litt die Veranstaltung unter kräftigem Dauerregen.

Das letzte Klutertbergfest fand 1978 in Milspe statt und war, wie sich viele Ennepetaler erinnern, „das Volksfest“ in Ennepetal schlechthin. Dass das Fest in diesem Jahr „um einige Stufen kleiner“ ausfallen würde, war den Veranstaltern vom Citymanagement Ennepetal von Anfang an klar – doch es sollte ja auch nur ein erster Schritt sein, ein „Vorgeschmack darauf, wie es wieder sein könnte“, wie es Citymanagement-Geschäftsführer Ulrich Schilling formuliert.
Dieses Ziel wurde auf jeden Fall erreicht, auch wenn der ganz große Besucheransturm dieses Mal noch ausblieb. Neben dem sehr schlechten Wetter am Sonntag spielte dabei vielleicht auch die Ferienzeit eine Rolle.
Wer nach Milspe kam, erlebte allerdings ein abwechslungsreiches Programm auf der Bühne, das vom Ennepetaler Tanzclub Rot-Gold, dem Heimatverein Milspe und dem Judo Club Samurai gestaltet wurde. Musikalische Akzente setzten die Gruppen „Tuphead“ und „Troyh“. Zahlreiche Händler, Vereine und andere Institutionen beteiligten sich mit eigenen Ständen am Klutertbergfest, der Automobilclub Altkreis Schwelm baute eine Hüpfburg auf. Am Sonntag war der Milsper Marktplatz der Zielort für die Oldtimer- Rallye „Rund um Ennepetal“. Die Begrüßung der Fahrzeuge fiel allerdings ebenso wie der Verkaufsoffene Sonntag buchstäblich ins Wasser. Nicht endenwollende Regenschauer schlugen irgendwann selbst hartgesottene Oldtimer-Fans in die Flucht.
Es bleibt zu hoffen, dass im nächsten Jahr besseres Wetter herrscht – und wenn dann noch ein Termin außerhalb der großen Ferien gefunden wird, dann kann das Klutertbergfest vielleicht schon bald an die Erfolge von vor mehr als 30 Jahren anknüpfen.

 


 

 

 

 

 

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