Schwelm
"Neu-Schwelmer" im Rathaus begrüßt
Mehr als 1.300 Menschen sind von März 2009 bis zum März 2010 nach Schwelm zugezogen. Sie alle wurden zum jährlichen Neubürger-Empfang ins Rathaus eingeladen, und viele der „Neuen“ kamen gerne.

Bürgermeister Jochen Stobbe konnte viele Neuschwelmer im Kindes- wie im Seniorenalter begrüßen – alle Generationen waren vertreten. Die Gäste erlebten einen heiteren Nachmittag. Dazu passte, dass Anita Stiepermann und Irmgard Weinreich den „Neuen“ in launiger Weise mal eben „mit links“ die Schwelmer Stadt-Sprache, das „Platt“ beibrachten.
Vertreterinnen und Vertreter von Schwelmer Einrichtungen und Vereinen stellten sich und das Angebot ihres Hauses mit Worten und Prospekten vor.
Mit dabei waren die Stadtsparkasse (Anne Peter) und die Schwelmer & Soziale Wohnungsgenossenschaft (Joachim Pfaffenbach), die den Empfang auch unterstützen, sowie die Werbegemeinschaft Schwelm (Daniela Weithe), die für jeden Neubürger einen Einkaufsgutschein im Wert von fünf Euro stiftete.
Michael Treimer (AGU) hatte die „Eigentumswohnung für Bienen“ sprich: ein Insektenhotel mitgebracht, Anne Peter warb für den Verein für Heimatkunde, Hans Georg Müller für den Vereinsring Linderhausen, André Kohlstadt für den Hegering, Hanns Grüner für den Schwelmer Sport, Martin Schwamborn (Verschönerungsverein) für das schöne Schwelm, Christiane Sartor für die Städtepartnerschaft Schwelm-Fourqueux, den Tennis-Club Blau-Weiss und die Schwelmer Nachbarschaften.
Politik und stellvertretende Bürgermeister begrüßten die „Neuen“ herzlich, und für die Kirche richteten Pfarrer Frank Bracklo (Evangelische Kirchengemeinde) und Propst Heinz-Ditmar Janousek (Katholische Propsteigemeinde St. Marien) einige Worte an die Neubürger.
Die AOK war durch Helmut Gablowski und Andreas Rippa vertreten. Die beiden hatten für jeden Neubürger einen Gutschein über eine Familienkarte für das Schwelmebad mitgebracht.
Für Musik sorgten Musikschulleiterin Gabriele Weidner und Lehrer-Kollegin Regine Köppen mit Weisen auf der Blockflöte und der Gitarre. Für das städtische Bürgerbüro standen Mirko Feldermann und Andrea Heinze den Neubürgern Rede und Antwort. Stadtbücherei-Leiterin Kornelia Wilberg unterhielt sich mit den Gästen über Literatur und Öffnungszeiten. Das wichtige Thema Ehrenamt besprach Christine Flieger von der städtischen „Servicestelle Ehrenamt“ mit zahlreichen interessierten Neubürgerinnen und Neubürgern.
Die „Neuschwelmern“ kommen aus anderen Teilen Deutschlands, aus Ägypten und Griechenland, der Türkei und dem Jemen, aus Bosnien-Herzegowina und der Ukraine, aus dem Libanon und Polen, dem Iran und Serbien, aus dem Kosovo und Italien, aus Kasachstan und den Niederlande, aus Russland, Amerika, Großbritannien, Nigeria, Ungarn, Portugal, Rumänien und von den Philippinen, aus Österreich und der Mongolei, aus Tunesien und Guinea, aus der Slowakei und Indien, aus dem Irak und aus Australien. Weitere Herkunftsländer sind Marokko und Kenia, Sri Lanka, Vietnam, Lettland, Kuba, Bulgarien, Ecuador, Mazedonien, Chile, Tschechien und der Kongo.

 
 

 


 

 

 

 

 

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