Der Winter setzt den Straßen in Schwelm
stark zu. Während des vorübergehenden
Tauwetters wurden die Schäden in ihrem
ganzen Ausmaß sichtbar. Nun schneit und
friert es weiter - und der oft besonders
kalte Februar kommt erst noch.
Die Technischen Betriebe Schwelm (TBS) haben
die entstandenen Schäden erfasst und trotz
der immer noch widrigen Temperaturen mit den
ersten Ausbesserungen begonnen. Betroffen
sind unter anderem Schwelmestraße,
Scharlicker Straße, die Graslake,
Ernst-Adolf-Straße, Max-Klein-Straße,
Ehrenberger Straße und Lindenbergstraße.
Schäden gibt es außerdem im Bereich der
Rheinischen Straße, der Haßlinghauser
Straße/ Am Damm, der Luisenstraße und der
Pastor-Nonne-Straße. An der Blücherstraße,
dem Bandwirker Weg sowie an den
Wirtschaftswege Hemte und Busch stellten die
TBS ebenfalls Schäden fest. Betroffen sind
neben den Straßen häufig auch die Gehwege.
Besonders deutlich sichtbar sind die Schäden
im Bereich des Schwelmer Bahnhofs. Der
Untergrund sei dort durch die starken
Regenfälle Ende letzten Jahres gesättigt
gewesen, berichtet TBS-Chef Markus Flocke.
Das Oberflächenwasser sei dann durch die
Risse in der Asphaltdecke in den Untergrund
gelangt. Die Folge: Als das Wasser gefror,
wurde die darüber liegende Asphaltdecke
aufgerissen.
Das Ausmaß der zu sanierenden Fläche
erstreckt sich allein vor dem Bahnhof auf
mehr als 200 Quadratmeter. „Da die Fahrbahn
durch den Busverkehr ständig belastet wird,
muss sie nach der Frostperiode im Vollausbau
erneuert werden“, so die Stadt. Das
bedeutet: „Fahrbahnsanierung in einer Stärke
von 70 Zentimeter inklusive des gesamten
Unterbaus.“
Als „Soforthilfe“ wurden die Schlaglöcher am
Bahnhof und anderswo mit Kaltmischgut
verfüllt, das aber nur eine Übergangslösung
zur Beseitigung der aktuellen
Gefahrenstellen darstellt. „Es garantiert
nur eine kurzzeitige Stabilität, ehe der
nächste Frost die Wunden wieder aufreißt“,
so die TBS. |